Fake News :-)

Es ist zwar nicht der erste April, aber es bot sich einfach an!

Was stimmt ist: Cully liegt wirklich immer so unter dem Auto. Deshalb mussten wir einfach ein Foto machen. Was natürlich nicht stimmt: Dass wir drüber gefahren sind. Es geht ihr super, sie hat noch alle ihre Leben und da wir immer gut aufpassen, wird das hoffentlich noch lange so bleiben 😛

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Da waren´s nur noch drei :-(

Seit einer Woche hatten wir unsere zweite schwarze Katze, nun haben wir nur noch eine 🙁 Unsere Cully, die immer gerne unter unserem Auto lag, schaffte es diesmal nicht rechtzeitig davon zu laufen und nun ist sie im Katzenhimmel. Sie war eine ganz Liebe und wir werden sie in guter Erinnerung behalten.

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Nächstes Jahr im Januar…

…gehen wir nicht mehr aus dem Haus! Es ist uns einfach zu gefährlich, denn uns passiert wie bei „Täglich grüßt das Murmeltier“ immer wieder folgendes:

05. Januar 2015 – Cully

09. Januar 2016 – Ulla (Knödel)

Und dieses Jahr am 06. Januar, wie konnte es anders kommen… saß mitten auf einer befahrenen Straße in Caacupé

„Schröder“

Bisher hatten wir 4 Pferde, 4 Hunde, aber nur 3 Katzen, weshalb wir trotz aller guten Vorsätze anhielten und den kleinen Kerl von der Straße klaubten und nach der obligatorischen Eingangsuntersuchung bei Felipe, unserem Tierarzt, mit nach Hause nahmen, wo er jetzt in Quarantäne in unserem Gästebad sitzt, bis sich der Rest der Hunde und Katzen langsam an ihn gewöhnt haben. Er ist ein ganz verschmuster Zwerg, der jetzt schon lauter schnurrt, als unser großer Kater. So goldig der Kleine auch ist, wir haben nicht unbegrenzt Platz und bleiben deshalb

nächstes Jahr im Januar gaaanz sicher zu Hause!!!

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Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen unseren Freunden, der Familie, Bekannten und Lesern besinnliche Weihnachten und geruhsame Festtage und ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2017!!!

Wir gehen auf der Quinta Salitoka das neue Jahr gelassen und gaaanz tranquilo an 😉

 

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Vorweihnachtszeit

Eine Frage, die um diese Jahreszeit immer wieder kommt ist, „vermisst ihr nicht die Adventszeit?“. Um es kurz zu machen – Ääähh, nö! – 🙂 Dass bei Temperaturen um die 30 Grad das Ganze drumherum anders läuft ist klar, aber auch der Konsumstress ist nicht so schlimm wie in Deutschland. Für uns im Speziellen heißt das, wir haben gar keine weihnachtlichen Gefühle, was auch nicht verwunderlich ist, denn unsere diesjährige Weihnachtsfeier der Comission Policia fand bei 30 Grad unter freiem Himmel mit einer Liveband und Asado statt.

Dass es hier keine Weihnachtsmärkte, oder neudeutsch „Wintermärkte“ gibt, braucht eigentlich gar nicht erwähnt zu werden, allerdings haben wir hier in Caacupé unseren jährlichen Höchstfeiertag am 8. Dezember und rund um die Basilika gibt es dann eine Mischung aus Volksfest und Jahrmarkt. Als wir neulich wieder bei Erika Frühstücken waren, beschlossen wir spontan Narby, die fünfjährige Tochter ihrer Angestellten Anna mit auf den Jahrmarkt zu nehmen. Die einzige Anweisung von Anna war: Gut an der Hand festhalten, die Kleine neigt zum Stiften gehen… 😉

Da Narby sehr brav war, nicht abhaute und sich auch sonst von ihrer besten Seite zeigte, gab es logischerweise die eine oder andere Kleinigkeit für sie.

Da sich Narby wirklich von Herzen über die Sachen gefreut hat, bekommen sie und ihr Bruder Alex vielleicht noch was vom Christkind… 😉

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Praktische Physik

Hier auf dem Campo wird Nachbarschaftshilfe noch groß geschrieben. Logischerweise – denn in Paraguay ist das Leben noch nicht von der Wiege bis zur Bahre staatlich durchorganisiert. So hilft man sich eben, wo man kann und wer ein Auto hat, ist ein immer gern gesehener Helfer. Sei es, wie es uns auch schon passierte, dass man ein krankes Kind ins Krankenhaus fährt, oder wie neulich, wir helfen konnten, die Einfahrt zu verschönern.

Wir waren auf dem Weg nach Caacupé und sahen am Straßenrand eine Mutter mit ihrem etwa 10jährigen Sohn, die versuchten einen bestimmt 100 kg schweren Stein ihre Einfahrt hochzuziehen.Der Vater war in praktischer Physik deutlich bewanderter,denn er stand daneben trank Tereré und half erst gar nicht.Kurzerhand hielten wir an,banden den Stein an unsere Anhängerkupplung und zogen ihn in 10sek an den ihm zugewiesenen Platz.

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Gross war die Freude bei Mutter und Sohn und selbst der Vater von der Aktion sichtlich angetan 😉 und wir werden jetzt jedes mal wenn wir dort vorbeifahren freundlich gegrüsst.

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Hin und zurück…

Wir leben jetzt seit fast 2 Jahren in unserem neuen Haus in Paraguay und so langsam kommen auch einige der vielen hundert, die ihren Besuch angekündigt hatten 🙂 . Bekannte, die schon länger hier leben hatten gesagt, ihre Faustformel laute: Von hundert, die kommen wollen, kommen letztendlich zwei 😉 Katja´s Mutter Usch, die nicht allzu begeistert von unserer Auswanderung war, hat sich dennoch durchgerungen, uns hier zu besuchen. Doch weil sie in ihrem Leben noch nie geflogen ist, spielte Katja den „Fluglotsen“, verband das Angenehme mit dem Nützlichen, flog für 14 Tage nach Deutschland und besuchte erstmals ihre 7 Monate alten Nichten.

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Nach einigen weiteren Besuchen und Einkäufen, machte sie sich mit Usch und ca. 110 kg Gepäck! auf die Rückreise. Da sich Usch´s Urlaube bisher in Europa abgespielt hatten, war das pralle, südamerikanische Leben erst mal ein Kulturschock. Um ihr zu zeigen, dass wir hier nicht ganz hinter dem Mond leben, machte Katja einen Tagesausflug nach Asuncion in eine große Shopping-Mall und auch die obligatorischen Besuche der Basilika, der Töpferstadt Aregua und dem schönen Städtchen San Bernardino standen auf dem Programm.

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Da wir hier im Moment Frühjahr mit den entsprechenden Gewittern haben, lernte sie auch gleich überflutete Straßen und Stromausfälle kennen. Doch meist war das Wetter angenehm und so vergingen die 14 Tage wie im Fluge. Was natürlich bei einem Südamerikatrip auch nicht fehlen darf, ist ein Ritt durch die fast unberührte Natur Paraguays. Das Glück dieser Erde liegt ja bekanntlich auf dem Rücken der Pferde, wenn man jedoch noch nie geritten ist, kann man dieses Glück auch im Schritt über die Koppel genießen.

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Nach 14 Tagen Paraguay hat Usch jetzt bei 5 Grad und Nieselregen beim Treffen mit ihren Freundinnen bestimmt erst mal genug zu erzählen… 😉

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Baukunst :-)

Wer Paraguay kennt, weiß, dass im Allgemeinen die handwerkliche Ausbildung nicht mit dem dualen System in Deutschland zu vergleichen ist. Wer ein Schweißgerät sein Eigen nennt, ist ein Schweißer und wer eine Maurerkelle halten kann ist ein Maurer. Dann passieren solche Sachen wie auf folgenden Fotos, was dort zu sehen ist, ist keine antike Ruine, sondern ein gerade abgeschlossener Neubau nach einem durchschnittlichen Gewitter .

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Da auch Garantie hier ein Fremdwort ist, hat der Bauherr hier den Schaden und sofern er nicht das Geld hat und frisch anfangen möchte zu bauen, liegt die Hütte bis zu ihrem Verfall hier so rum.

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Auch das ist Paraguay

Als wir gestern morgen nach Caacupé zum Frühstücken fahren wollten, passierte uns eine  unschöne Begebenheit. Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir in unserem Blog darüber berichten sollen, uns aber letztendlich doch dazu entschlossen, dies hier einzustellen. Wie überall auf dieser Welt ist auch hier das Leben nicht nur Ponyhof und wie schon öfter berichtet, ist der hiesige Umgang mit Tieren für einen empathischen Mitteleuropäer oft nicht nach zu vollziehen. Besonders oft trifft es Hunde, da sie nicht zum Nutzvieh zählen und deshalb die meisten keinen Guarani für Impfung und Pflege augeben. Viele Hündinnen bekommen bei jeder Läufigkeit Welpen, von denen der Großteil keine 3 Monate alt wird und was uns immer wieder zornig macht ist: Für Moto, Handy usw. ist meist Geld vorhanden, aber um einer Hündin für umgerechnet 5€ jährlich eine läufigkeitunterdrückende Spritze zu geben, ist keine Kohle vorhanden.

So fanden wir dann auch gestern einen kleinen Hund, der mitten auf der Calle 5 lag und zu schwach war, um zu laufen. Der kleine Kerl hatte Leishmaniose im Endstadium und wahrscheinlich noch einiges mehr. Also packten wir ihn in unser Auto und fuhren zu Felipe, unserem Tierarzt. Und so erwiesen ihm Menschen zu Guter Letzt doch noch etwas Gutes und erlösten ihn mittels einer Spritze von seinen Leiden. Während Felipe ihm die Spritze setzte, gaben wir ihm ein wenig Futter, welches wir immer im Auto haben, was er dankbar annahm und uns dabei anwedelte. Zu Hause begruben wir ihn dann auf unserer Weide.

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Nach obigem Foto wird wohl niemand mehr glauben, in Deutschland ginge es irgendeinem Hund schlecht 🙁 Wir haben uns nach 3 Jahren immer noch nicht an dieses Elend gewöhnt und das Schlimme ist, das man auch mit dem besten Willen nur ganz wenig helfen kann.

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Inoffizielle paraguayische Nationalhymne ;-)

Da wir in letzter Zeit öfters folgendes Lied im Radio gehört haben und dieses ziemlich genau das paraguayische Lebensgefühl trifft, haben wir beschlossen, unsere Leser an diesem Teil der paraguayischen Kultur teilhaben zu lassen 😉

Für all jene, welche die Videos nicht öffnen können, bei youtube No Quiero trabajar eingeben vielleichtb duds 😉

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